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Bei Hypnose denken viele Menschen an die gängigen Klischees aus Fernseh- und Kinofilmen. Zusätzlich hat man die Events von Showhypnotiseuren vor Augen, die mit einfachen Tricks, ihre Teilnehmer ohne Rücksicht auf Würde und Individualität zu lustigen und leider auch entwürdigenden Dingen veranlassen. (Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass nicht alle Showhypnotiseure so arbeiten). Hiermit hat die Hypnotherapie nichts zu tun. Die Hypnotherapie setzt Techniken aus der Hypnose ein, um eine schnelle Selbstveränderung oder eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu erreichen.

 

Das Wort Hypnose leitet sich von dem griechischen Wort "hypnos" ab und bedeutet Schlaf. Hypnose kann als ein Zustand (Trance) zwischen Wachzustand und Schlafen bezeichnet werden. Der Hypnotisierte befindet sich in einem körperlich tiefen Entspannungszustand, fühlt sich wohl und nimmt seine Umgebung nicht mehr bewusst war. Nebengeräusche oder -aktivitäten stören in diesem Zustand nicht. Gleichzeitig ist er hoch konzentriert und aufmerksam. Da die Hypnose ein rein freiwilliger Vorgang ist, kann niemand in einen hypnotischen Zustand gezwungen werden.

 

Diese Trance ist ein ganz alltäglicher Zustand, den wir vom Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit erleben. Die Umgebung tritt in den Hintergrund oder wird teilweise ganz ausgeschaltet.

 

In eine Trance zu gehen und wieder aus ihr herauszukommen, ist ein vollkommen freiwilliger Vorgang. Der Wille, etwas zu tun oder nicht zu tun, kann in keiner Weise eingeschränkt werden. In der Hypnose behalten Sie zu jeder Zeit Ihren Willen und die Kontrolle über sich selbst. In der Regel können Sie sich nach der Hypnosesitzung an jedes gesprochene Wort und die erlebten Gefühle erinnern.

 

Geschichte der Hypnose

Bereits im 4. Jahrtausend vor Christus heilten ausgebildete Priesterärzte der Sumer, Kranke durch hypnotische Suggestionen im Schlaf.

Im alten Ägypten und in der altgriechischen Kultur wurden im Rahmen von Hypnose die Selbstheilungskräfte aktiviert.

Durch die verstärkte Hinwendung zu natürlichen Heilmethoden wurde die Hypnosetherapie wieder neu entdeckt. Dies sieht man auch in der verstärkten Anwendung von "Autogenem Training". Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelte das Autogene Training (1932), das als eine formelhafte Methode der Selbsthypnose bezeichnet werden kann.

 

 

"Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern

unsere Vorstellungskraft."

Emile Coue (Wissenschaftler der Hypnoseforschung)